[ Trochtelfingen, im April 2026 ] Die ALB-GOLD Teigwaren GmbH mit Sitz in Trochtelfingen hat ihre Klimabilanz für das Jahr 2025 veröffentlicht. Der Bericht zeigt, welche Treibhausgasemissionen durch die Produktion am Standort sowie entlang der Lieferkette entstehen. Erstmals wurden dabei auch landwirtschaftliche Rohstoffe und Verpackungsmaterialien (Scope 3) systematisch in die Berechnung einbezogen.
Am Standort selbst konnte die Emissionsintensität weiter gesenkt werden. Die direkten Emissionen aus Energieeinsatz und Fuhrpark (Scope 1+2) gingen gegenüber dem Basisjahr 2021 um knapp 64 Prozent zurück. Diese Reduktion resultiert vor allem aus dem Ausbau der Photovoltaik auf den Dächern, einer stetig wachsenden Prozess- und Energieeffizienz und dem Umstieg auf 100 Prozent zertifizierten Grünstrom.
Insgesamt weist die Klimabilanz für das letzte Jahr Emissionen in Höhe von rund 16.750 Tonnen CO₂-Äquivalenten aus. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen deutlichen rechnerischen Anstieg. Dieser ist jedoch nicht auf einen realen Zuwachs am Standort zurückzuführen, sondern auf die erstmalige umfassende Erfassung der vorgelagerten Lieferkette, insbesondere bei landwirtschaftlichen Rohstoffen und Verpackungen.
„Die Ergebnisse zeigen klar, wo die größten Hebel liegen“, sagt Geschäftsführer Oliver Freidler. „Mit der erweiterten Klimabilanz schaffen wir Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette – und damit eine belastbare Grundlage, um Emissionen künftig gezielt zu reduzieren.“
In den kommenden Jahren will ALB-GOLD vor allem die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Partnerbetrieben ausbauen. Ziel ist es, Emissionsminderungen bereits bei der Rohstofferzeugung anzustoßen und die Klimabilanz entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Standorts Trochtelfingen langfristig weiter zu verbessern.