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Ran an den Grill!

Ran an den Grill!

Mit den ersten sommerlichen Tagen hält auch die Lust auf kulinarische Stunden im Freien Einzug. Mit dem Beginn der Grillsaison, ist es auch an der Zeit, sich einmal mit Hintergründen rund ums Freiluft-Brutzeln zu beschäftigen. Denn mit ein paar grundlegenden Tipps und Tricks, kann das Barbecue zu einem kulinarischen Höhepunkt werden – nicht nur für Ihre Gäste.

Zurück zum Ursprung

Das Garen über offener Flamme ist eine der ältesten und wohl mobilsten Form der Nahrungszubereitung, die auch heute nahezu überall im Freien möglich ist. Seit ewigen Zeiten zieht die besondere Aura und der einzigartige Duft des Feuers die Menschheit in seinen Bann. Seit Urzeiten boten die Flammen nicht nur Schutz und Wärme, sondern waren der Mittelpunkt des sozialen Alltags. So ist es kein Wunder, dass selbst in Zeiten von intelligenten Induktionskochfeldern, smarten Backöfen und internetfähigen Küchenmaschinen die Speisenzubereitung im Freien eine der weltweit beliebtesten sozialen Freizeitbeschäftigungen ist und uns nicht nur in den Sommermonaten aus dem Haus lockt. Ob im eigenen Garten oder auf der Terrasse, im Park oder am Badesee, ein geeigneter Ort für den Grill findet sich fast überall.

Von Tierisch gut bis köstlich vegetarisch

Nachhaltigkeit und Grillgenuss müssen und sollten kein Wiederspruch sein. Wie immer kommt es auch hier auf die bewusste Auswahl von Lebensmitteln, Werkzeugen und Materialien an. Für Abwechslung auf dem Rost sorgt neben Steaks und Würstchen auch eine unendliche Vielfalt vegetarischer Köstlichkeiten – von aufgespießtem Gemüse und Käse bis hin zu gefülltem Obst und knusprigem Gebäck. Die passenden Beilagen wie knackiges Blattgemüse, frisches Brot, würzige Kartoffeln oder bunter Nudelsalat gehören ebenso zu einem gelungenen Freiluft-Menü wie passende Saucen und erfrischende Getränke. Wer sich an Gemüse- und Salatbeilagen satt isst, kann die "Highlights" bewusst und in Maßen genießen. Das ist gesünder und lässt finanziellen Spielraum für Tierisches aus verbesserter Tierhaltung. Gepökeltes gehört übrigens nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler, Speck oder Bockwurst können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen.

Marinade ist Trumpf

Natürlich kann für die Grillparty auch fertig mariniertes Fleisch gekauft werden. Aber mal ehrlich: Ein leidenschaftlicher Grillmeister möchte doch lieber selbst für die perfekte, individuelle Marinade sorgen. So kann die Auswahl an würzenden Zutaten kreativ dosiert und beliebig abstimmt werden. Eine gute Grillmarinade besteht aus drei Basiszutaten: Öl, Säure und Gewürz. Das Verhältnis der Komponenten ist reine Geschmackssache. Insbesondere beim Öl sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Ein hochwertiges Öl aus Raps oder Olive sollte es schon sein, auch um für das richtige Aroma zu sorgen. Für die Säure kommen Essig, Zitronensaft, Wein oder Fruchtsaft in Betracht. Bei den Gewürzen und Kräutern entscheidet ebenfalls der Geschmack. Damit das Grillgut die Marinade wirklich gut annimmt, sollte es vollständig von dieser umschlossen sein. Fleisch sollte mindestens einen Tag durchziehen.

Damit später beim Erhitzen nicht zu viel Wasser verloren geht, sollte das Grillgut nicht unmittelbar vor dem Grillen gesalzen werden. Die Marinade vorab gut abtropfen lassen, sodass beim Grillen die gewünschten Aromen entstehen und nichts verbrennt.

Feuer marsch!

Ist das Grillgut vorbereitet, Getränke kaltgestellt und der Grillmeister in bester Laune, kann es losgehen. Am liebsten wird hierzulande mit Holzkohle gegrillt, abgeschlagen sind Elektro- und Gasgrills. Beim Holzkohlegrill sollte ausschließlich auf Kohle oder Briketts zurückgegriffen werden. Auch ist es wichtig rechtzeitig anzufeuern. Erst wenn sich eine gleichmäßige weiße Ascheschicht auf der Kohle gebildet hat, ist die Temperatur optimal, um auch das Grillgut auf dem Rost bzw. auf Grillschalen zu betten. Auf das Verheizen von Altpapier oder Holz sollte verzichtet werden, da es zur Bildung krebserregender Stoffe kommen kann. Gleiches gilt für tropfendes Fett. Grillschalen können hier Abhilfe schaffen. Alternativ zur Alu-Einwegschale, können beispielsweise auch Schalen aus Edelstahl, Gusspfannen oder Grillsteine zum Einsatz kommen. Das spart Abfall und langfristig auch Geld. Ist das Feuer einmal entfacht, können die verschiedenen Temperaturzonen der Grillfläche genutzt werden. Am Rand befinden sich die Bereiche mit niedriger Temperatur, dann folgen die mit mittlerer und im Zentrum das mit hoher Temperatur. So können in den verschiedenen Zonen gleichzeitig Fleisch, Fisch oder Gemüse mit unterschiedlichen Garzeiten gegrillt werden. Insbesondere Steaks sollten nicht zu häufig gewendet werden und nach dem Garen noch ca. 5 Minuten ruhen.

Grillen ist längst keine reine Männerdomäne mehr. Auch immer mehr leidenschaftliche Grillmeisterinnen können sich für die Outdoor-Küche begeistern. Grillen macht Spaß, ist gesellig und birgt immer wieder neue kulinarische Überraschungen. Also, ran an den Grill und guten Appetit!