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From Farm to Farfalle
20August2020

From Farm to Farfalle

Die Alb entwickelt sich zum Hartweizenanbaugebiet

[ Trochtelfingen, 20. August 2020 ] Nachdem am Oberrhein, in Franken, den östlichen Landesteilen oder auch in der Pfalz bereits seit Wochen die Getreideernte läuft oder schon abgeschlossen ist, ist nun auch auf der Schwäbischen Alb die Hartweizenernte eingefahren. Das heiße und meist trockene Wetter hat zu einer ausgezeichneten Qualität geführt. Dies ist keineswegs normal, denn das sensible Getreide wächst vorzugsweise in Weinanbaugebieten – und Weinanbau gibt es bekannterweise auf der Alb nicht. Wenn sich die Sommer so weiterentwickeln, dann wird das Mittelgebirge aufgrund der wachsenden Eignung für die Kultivierung von Hartweizen möglicherweise bald als zur „Schwäbischen Toskana“.

Sollte es soweit kommen, dann wäre dies sicherlich auch der Verdienst des Trochtelfinger Nudelherstellers Alb-Gold. Der Familienbetrieb lässt seit mehr als fünf Jahren Hartweizen in Vertragslandwirtschaft anbauen und hat es geschafft, in der Region zahlreiche Bauern für die Sonderkultur Hartweizen – oder auch Durum genannt – zu gewinnen. Die Landwirte profitieren durch verlässliche Abnahmemengen und Preise vom direkten Kontakt zum Hersteller.

Das Konzept geht auf. Letztendlich fordern immer mehr Verbraucher regionale Lebensmittel, die nachhaltig und fair produziert werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit hat der Nudelhersteller gemeinsam mit den Landwirten ein eigenes Qualitätsprogramm aufgelegt. Zur Förderung der Biodiversität sind die Landwirte angehalten, zehn Prozent ihrer Durum-Anbaufläche mit Blühstreifen und Extensiväckern anzulegen. Dies steigert die Artenvielfalt allgemein, hilft Insekten und Feldtieren und lässt Ackerwildkräuter wieder auf einen Teil der Flächen zurückkehren. Werden die Maßnahmen umgesetzt, dann bekommen die Landwirte einen Qualitätsbonus vom Nudelhersteller.

Momentan sind acht Pilotbetriebe in dem Projekt aktiv. Nach Abschluss der Erprobungsphase sollen ab dem neuen Jahr nach und nach alle Betriebe die Richtlinien umsetzen. So wird künftig eine Biodiversitätsfläche in der Größe von etwa 200 Fußballfeldern entstehen. Und die Landwirte tragen in Form ihres Hartweizens nicht nur ihren Teil zu leckeren Schmetterlingsnudeln oder Spätzle bei. Sie unterstützen zudem die Bienen und Schmetterlinge auf oder am Rande ihrer Äcker, in dem sie Nahrungsquellen und Rückzugsorte bereitstellen.

Wie die Maßnahmen aussehen und welchen Zweck sie verfolgen zeigt Alb-Gold in drei kurzen

Video-Clips

Mehr Informationen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens finden Sie hier.
 


PRESSEKONTAKT

Matthias Klumpp
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
m.klumpp[at]alb-gold.de

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